Helmut Mauer´s Erfindungen

Schlauchomat:

Schlauchomat
Er spendet 24 Stunden alle gängigen Fahrradschläuche rund um die Uhr.

Hockair:

Hock-Air
Er ist ein Kubus umspannt mit Fahrradschläuchen – er stärkt die Rückenmuskulatur – testen Sie ihn im Laden!

Reimont:

Reimont
Sie ist die optimale Montagehilfe beim Reifen montieren – schneller und sicherer, als jeder geschickte Mechaniker!

Mauer´s Historie

Es begab sich im Jahre des Herrn Neunzehnhundertschnee, als ein Mensch namens Otto Lucas auf die grandiose Idee kam, im brachliegenden Kasseler Osten ein Zweiradgeschäft zu eröffnen.

Sein Sohn Gerd übernahm den Familienbetrieb irgendwann nach dem letzten Krieg und brachte massenweise DKW- und Hercules Motorgeräte unters Volk.
Fahrräder (Baiks gab´s ja noch nicht) waren auch dabei, aber wenn Gerd seine Zweitakter abhorchte, dann blühte er so richtig auf. Gerd´s Nachkomme hat das aber mit den Mopeds gestunken, und im Jahr der Wiedervereinigung einigte sich Gerd mit dem Erzieher und Maschinenbauer Helmut Mauer über eine Übernahme zum 01.07.1990.

Dass Helmut mehr auf Muskeln als Motoren abfuhr grämte Gerd und er verschwand. Dafür kamen dann massenweise Baiks. Zu dieser Zeit grassierte im Kasseler Osten eine Gleichgewichtsschwäche, so dass der blutjunge Fahrradhändler Helmut aus “Zweirad Lucas” erstmal “Mauer´s 2+3-Radshop” machen musste.

Aber zu Helmut kam 1991 ein wissbegieriger Radrennfahrer mit Namen Thomas Müller, der zu der Zeit Maschinenbau studierte. Mit vereinten Kräften schafften es die beiden, die Bevölkerung baikfähig zu machen. Ab 1992 wurde Mauer´s bikeshop eine feste Größe bei den Kleinanzeigen der Bettenhäuser Sportvereinszeitung.

Die beiden waren zwar glücklich, dass sie sich und noch vielmehr Kunden hatten, aber selbst der treueste Kunde sagte angesichts der 16qm Verkaufsfläche zu seinen Freunden nur: Ich kauf bei Mauer´s! 1998 haben
wir nach langem Warten und Boykottieren endlich die Kneipe nebenan zum Aufgeben bewegen können und standen seitdem dort hinterm Tresen. Statt Bier zapften wir nun Oil of Rohloff und Extran. Buletten gibt´s von High5 und geraucht wird auch nicht mehr.

Dann war fast 3 Jahre eine Baustelle vor der Tür und wir sind zweimal im Fahrradkeller abgesoffen. Unser Stelldichein in der ehemaligen Eck-Kneipe dauerte 4 Jahre, dann war Schluss mit lustig, wir platzten aus allen Nähten. 2002 fanden wir in der Leipziger Str. 287 im Gebäude von Koli-Leuchten unsere Erleuchtung und haben 350 qm Verkaufsfläche und 150 qm Kellerräume mit Werkstatt umgebaut und-scheiße!- irgendwie ist´s der baikschopp geworden. Aber dafür ziemlich geil!!!

Jetzt hatten wir endlich die Möglichkeit, unsere langgeplante Disco aufzumachen. Dafür haben wir Tag und Nacht geschuftet. 2003 verließ Thomas das Unternehmen und zog nach Schweinfurt zu Sachs.

Mit Pauken, Trompeten und Hardrock haben wir 2010 unser 20-jähriges Bestehen ganz gut krachen lassen.

Und but not least, besondere Umstände verlangen überlegtes Handeln und bevor der Bulldozer vor der Tür steht, war packen angesagt. Am 01.03.2013 war es dann soweit, Umzug Nr. 3 stand auf dem Programm und wir sind mit Sack und Pack in nur einem Tag umgezogen. Zur Eröffnungsparty am 23.03.2013 sperrte die Polizei die Leipziger Straße und 30 Baiker/innen radelten, sympolisch für den Umzug, zum neuen Schopp in die Leipziger Str. 192 (ehemals Holz-Riffer) Auf 750 qm Verkaufsfläche, 100 qm Werkstatt und 500 qm Halle haben wir uns nun breit gemacht und sind glücklich und zufrieden …..und wenn sie nicht gestorben sind, verkaufen sie noch heute.